WIA GEHT’S WEIDA WANN DA WO MA IS NIX MEHR GEHT
SAG WO GEHT’S HIN WANN AN DAUERND WAS MITTEN IM WEG STEHT
WAS PASSIERT WANN SI NIX TUAT, WAS IS DA NÄCHSTE SCHRITT
WOHIN GEHT’S WEIDA WANN MA DAUERND NUR BLIND AUF DA STÖN TRITT

LASS DIE ZEIT VAGEH’N, DIE DINGE NEHMEN IHREN LAUF
GLAUB MA, DU WIRST SEH’N, ES GEHT IMMA WIEDER BERGAUF

A LICHT AM HORIZONT, A END VON DERA FINSTERN
DA KNOTEN LÖST SI AUF AUS LAUTER HIRNGESPINSTERN
DU KUMMST WEIT, WEIT WEITER ALS ES GRAD NO DENKBAR WOA
LASS DES LEB’N SPIEL’N, DANN SIECHST DU A WIEDER KLOA

DU HAST DEN SCHLAUCH, DU STEHST DANEB’N, BIST VÖLLIG IM ECK
HAST DI VABREMST, BIST AUS DA BAHN UND STECKST BIS ZUM HALS IM DRECK
FAST SCHO AM END, KOMPLETT VERWIRRT UND BLIND AUF BEIDE AUG’N
ABER DES GIBT SI, OIS VAGEHT, STELL DA NED ZU VÜÜ FROGN

LASS DIE ZEIT VAGEH’N UND WACHS AN DEM WAS MIT DIR G’SCHIECHT
GLAUB MA, DU WIRST SEH’N, ES GIBT AN SINN HINTER JEDER GSCHICHT

 

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© Christian Becker 2007