ICH HAB DAS SALZ AUS MEINEN WUNDEN GELECKT
ICH HAB GELERNT WIE’S IS’ WENN MA GANZ TIEF IN DER SCHEISSE STECKT.
ICH HAB ERLEBT WIE’S IS’ WENN AN DER BESTE FREUND VERGISST.

ICH HAB ERFAHREN WAS ES BEDEUTET ZU VERLIER’N
ICH HAB GELERNT WIE’S IS’ WENN AN DIE ANDERN DEMASKIEREN.
ICH HAB ERLEBT WIE’S IS’ WENN MA AM BODEN IS.


ABER JETZT GEHT’S STEIL, STEIL BERGAUF
SCHIESS KERZENGRAD IN DEN HIMMEL HINAUF
LASS ALLES UNTEN WAS ICH NIMMA WILL UND BRAUCH,
ALLES DAS IS SCHALL UND RAUCH, IS SCHALL UND RAUCH.


ICH WAR AM BERG, DA WAR DIE LUFT GANZ GANZ DÜNN,
ICH WAR IN TÄLERN, DA WAR NICHT EINMAL DER KLEINSTE WIND,
ICH WAR OFT GANZ GANZ KLEIN, WAR OFT GANZ GANZ LANG ALLEIN’

NUR MIT DER ZEIT HAB ICH GELERNT ZU VERSTEH’N
DASS AN DIE LEUT’ HALT AUS DEM WEG GEH’N.
STEHT MA NICHT AUF UND SAGT, WAS EINEN EIGENTLICH SO PLAGT.

 

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© Christian Becker 2003