ICH SEH’ DICH HEUT UND HIER ZUM ERSTEN MAL
DU WARST MIR FREMD, BIS ZU DIESER NACHT
UND ICH WEISS GANZ GENAU DER TAG DANACH WIRD EINE QUAL
WEIL MICH DIE UNGEWISSHEIT ÜBER UNS GANZ NARRISCH MACHT

ICH WEISS NICHT, WERDE ICH DICH JEMALS WIEDER SEHEN
ODER WAR’S DAS FÜR UNS, EIN KURZER BLICKKONTAKT
WIE DIE STERNSCHNUPPEN DIE NACH EINEM KURZEN MOMENT VERGEHEN
ICH FÜHL MICH LEER, MEINE NERVEN LIEGEN BLANK, ICH FÜHL’ MICH SPLITTERNACKT.


DU WARST GANZ KURZ DA, JETZT BIST DU GANZ WEIT WEG
UND ICH BIN GANZ SCHÖN ALLEINE, GANZ SCHÖN IM ECK
WIE EINE SCHNELLE DROGE, EIN SEKUNDENSCHLAF
UND JETZT SUCH ICH DICH VERZWEIFELT, JETZT SUCH ICH DICH FIEBERHAFT.


ES WAR WIE IM MÄRCHEN, WIE IM PICKSÜSSEN FILM
WIE SCHNEE IM SOMMER, OHNE DAS WIR ZWEI FRIER’N
EIN ECHTER HAUPTPREIS, DER GEWINNER, DER BLEIBT ANONYM
WEIL ICH DICH NIE WIEDERSEH’, AUCH GEWINNER KÖNNEN VERLIER’N

ICH HAB GENAU GEWUSST DAS MORGEN WIRD DIE HÖLLE AUF ERDEN
DU BIST UNERREICHBAR, ZU WEIT WEG VON MIR
ICH HAB GEWUSST DAS WIR UNS NIE WIEDER BEGEGNEN WERDEN
ICH STEH’ WIEDER EINMAL VOR DER VERSCHLOSSENEN TÜR


ICH SUCH DICH FIEBERHAFT, VERLIER WEGEN DIR DIE KRAFT,
BIST MEINE LEIDENSCHAFT, ICH SUCH DICH FIEBERHAFT

 

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© Christian Becker 2002