DIE LÄNGSTE ZEIT IM SCHATTEN, VIEL ZU LANGE WEG VOM LICHT
DER LADEN UNTEN, NIX PASSIERT, DAS GEMÜT SCHWERES ÜBERGEWICHT
ES HAT INS DACH GEREGNET, DIE REGENRINNE DEMONTIERT
DAS WASSER BIS ZUM HALS, DIE REGENHAUT WAR PERFORIERT

GANZ NAHE DRAN IN SELBSTMITLEID ZU VERSINKEN
ABER JETZT IS SCHLUSS DAMIT DEM LEBEN HINTERHER ZU HINKEN

DIE AUSZEIT IS JETZT AUS, ES GIBT NIX WAS MICH NOCH HÄLT
DER STILLSTAND IS JETZT STILLGELEGT
ICH BIN NICHT EWIG AUF DIESER WELT, NICHT EWIG AUF DIESER WELT

SCHON FAST VERLERNT ZU LACHEN, SOGAR DAS GRINSEN WAR GESTELLT
JEDER WITZ WAR OHNE POINTE, DAS GESOCHT TOTAL ENTSTELLT
MOTOR IN DER WERKSTATT, DER TANK WAR VÖLLIG LEER
ALLEIN UNTERWEGS IM RÜCKWERTSGANG KEINE AUSFAHRT AUS DEM KREISVERKEHR

BEIM TANZ AUF EIS AUF DER STELLE FESTGEFROREN
DIE KONTROLLE UND DEN ÜBERBLICK VERLORN

DIE AUSZEIT IS JETZT AUS, ES GIBT NIX WAS MICH NOCH HÄLT
DER STILLSTAND IS JETZT STILLGELEGT
ICH BIN NICHT EWIG AUF DIESER WELT, NICHT EWIG AUF DIESER WELT

DIE SCHATTEN SIND BESIEGT, ICH LEB HEUTE JETZT UND HIER
DER HIMMEL WIEDER STRAHLEND BLAU, ICH GEHÖRE WIEDER MIR

DIE AUSZEIT IS JETZT AUS, ES GIBT NIX WAS MICH NOCH HÄLT
DER STILLSTAND IS JETZT STILLGELEGT
ICH BIN NICHT EWIG AUF DIESER WELT, NICHT EWIG AUF DIESER WELT

 

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© Christian Becker 2002